Wie hängt der Trend CarSharing mit Versicherungen zusammen?

16381483_sMOBILITÄT Trend im Trend – Mobilität ist eine Grundvoraussetzung unseres Lebens und Wirtschaftens geworden. Auch in der globalen Finanzwirtschaft hängt von ihr ab, ob wir in Zukunft konkurrenzfähig bleiben. Mit der Diskussion um Ressourcenknappheit und der Forderung nach Nachhaltigkeit verändert sich jedoch auch unsere Auffassung von Mobilität und unser Mobilitätsverhalten.

CarSharing ist mehr und mehr in Mode. In den vergangenen Jahren haben Millionen von Menschen die unterschiedlichen Mobilitätsangebote im Bereich Carsharing genutzt. Es ist innovativ, nachhaltig und einfach in der Bedienbarkeit, vor allem bei jungen Menschen in Großstädten wird das Autoteilen immer populärer. Unter ökologischen Gesichtspunkten ist der Gedanke sinnvoll, aber auf welche Schwierigkeiten muss man bei Autoversicherung achten?

Dabei wurde bislang vor allem zwischen stationsbasierten CarSharing und sogenannten „Free Floating“ Anbietern unterschieden. Seit einiger Zeit gesellt sich jedoch noch eine dritte Sparte zu diesen Mobilitätsangeboten: Das private Carsharing.

Vorteile von privatem Carsharing basieren auf der „Freizeit“ unserer Privatautos: diese anderen Personen zu überlassen und dafür Geld zu verdienen anstatt herumstehen zu lassen. So bietet privates Carsharing für einen Fahrzeughalter eine interessante, zusätzliche Einnahmequelle, durch die ein Teil der Unterhaltskosten gedeckt werden können. Der Mieter spart sich die Anschaffung und die laufenden Kosten eines eigenen Autos und kann flexibel auf ein Fahrzeug zurückgreifen, wenn er wirklich eines benötigt. Zudem zahlt er beim privaten Carsharing im Schnitt weniger als bei gewerblichen Anbietern oder Mietwagen-Dienstleistern.

Carsharing von Privat

Neben den professionellen Anbietern gibt es Carsharing auch aus privater Hand. Mittlerweile bieten mehrere Vermittlungsportale im Internet das gemeinsame Teilen von privaten PKWs an.

Zunächst muss man sich beim jeweiligen Anbieter registrieren, was ebenfalls online geschieht und kostenlos ist. Dann kann man als Vermieter sein Auto einstellen und beschreiben. Als potentieller Mieter hingegen fragt man die verfügbaren, also von Vermietern eingestellten Autos ab. Das passiert unverbindlich; bei Interesse des Vermieters erfolgt die verbindliche Zusage. Beim Zahlungsvorgang des Mieters erfolgt der Vertragsschluss zwischen beiden Parteien. Die Preise sind Verhandlungssache und richten sich in der Regel nach dem Fahrzeugtyp, Alter, Ausstattung sowie Angebot und Nachfrage am Vermietungsort. Der Mieter schließt neben dem Mietpreis noch eine auf den Nutzungszeitraum zugeschnittene Versicherung ab und zahlt bei manchem Anbieter zusätzlich eine Vermittlungsgebühr, andere ziehen eine Provision beim Vermieter ab.

Alle Carsharing-Anbieter, auch Netzwerke für das private Carsharing, bieten ihren Mietern einen Versicherungsschutz für die Nutzungsdauer an. Carsharing-Autos sind in der Regel vollkaskoversichert, das heißt: Die Versicherung reguliert alle Schäden am Auto, die durch einen Unfall entstanden sind. Verursacht ein Carsharing-Teilnehmer einen Unfall, wird er mit einer Selbstbeteiligung zur Kasse gebeten. Wie hoch diese ist, steht in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters.

Carsharing-Apps

Smartphones sind aus dem Alltag der meisten kaum noch wegzudenken. Für das Carsharing haben Smartphones besondere Vorteile: Das Carsharing-Konzept mit der meist sehr spontan möglichen Anmietung und der mobile Internetzugriff passen perfekt zusammen. Über eine App können Mietstationen und Carsharing-Stellplätze ganz leicht gefunden und Fahrten spontan gebucht beziehungsweise reserviert werden. Wir können hier Informationen lesen, genaue Versicherungsbedingungen finden. Nach einem Unfall sind wir bei den meisten Carsharing-Services dazu verpflichtet, den Kundenservice zu kontaktieren. Fast alle größeren Carsharing-Anbieter bieten mittlerweile Apps für Smartphone und iPhone an.

So hängt Carsharing mit Versicherungen zusammen!